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Am 17. August erscheint mein erster Roman im Berliner Eulenspiegelverlag (ISBN: 978-3359024781) und ist eine frech-satirische Familienkomödie voller skurriler und aberwitziger Szenen und einem raffiniert eingewebten Soundtrack der Achtzigerjahre.

Ein Jahr nach meinem ersten "Baby" freue ich nun mich über die putzmuntere Veröffentlichung meines zweiten Buches, der Kolumnensammlung
"Mann, Papa...!", den ersten 50 Folgen meiner Kolumnenreihe "Vatertage" in drei mittelhessichen Zeitungen.

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Erste Reaktionen

Erste Reaktionen:

Noch gibt es keine Roman-Rezensionen, einige erste Reaktionen aber schon.
Von Testlesern, Korrekturassen und Ehefrauen.

„An machen Stellen habe ich laut gelacht. Wer mich kennt, der weiß, dass mir das beim Lesen wirklich nicht oft passiert. Stellenweise habe ich mich gefragt, ob das Buch nun eigentlich auf eine weibliche Leserschaft abzielt oder vielleicht doch eher die Männerwelt ansprechen soll. Letztlich bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass beide Geschlechter ihren Spaß beim Lesen haben werden."
- Co-Lektorin und Testleserin


"Zunächst fand ich den Titel interessant. Jedoch war ich schon nach wenigen Seiten der Welt der Hauptfigur völlig verfallen. Detailgetreu, mitten aus dem Leben, unfassbar treffende Gefühlswelten - garniert mit einer gehörigen Portion Humor und Augenzwinkern. Ich habe mich selbst in dem Buch oft wiedergefunden, von daher bestand große Lese-Suchtgefahr. Ich habe mich jedes Mal geärgert, wenn ich das Buch wieder aus der Hand legen musste, weil mein Alltag nach mir verlangt hat. Ich könnte gleich das nächste Buch von ihm lesen."
- Co-Lektor und Testleser

 

„Das Ende überrascht mich immer wieder“
- Martin Guth


„Knallharte Weichei-Comedy“
- Guths Ex-Frau Heike

Martin Guth über seine Bücher

Martin Guth im Gespräch über das Buch

Die Story spielt in deiner realen Heimat, Butzbach, aber auch in Bad Nauheim und Gießen, dennoch ist dein Buch keine explizite Regionalkomödie, oder?

MG: Stimmt. Meine Heimatregion dient nur als unaufdringliche, aber durchaus sympathische Kulisse, deren Originalschauplätze mir trotz angespannter kommunaler Finanzlagen, erfreulicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Wer hier lebt, wird sicher einiges wiedererkennen (den Hausbergturm, den Kurpark Bad Nauheim, das Mathematikum Gießen) und womöglich noch ein paar Prozentkrümel mehr Spaß an der Geschichte haben als andere. Ob die Region Mittelhessen desegen nun touristisch überschwemmt wird, möchte ich jedoch bezweifeln.

 

Du hast dem Buch eine Art unterschwelligen Soundtrack auf den Leib geschrieben, weitestgehend bestückt mit Songs aus den Achtzigern. Schwammst du beim Schreiben auf einer Retro-Welle?

MG: Es ist so, dass mein Protagonist einen (zunächst ziemlich schmerzlichen) Wendepunkt in seinem Leben erreicht, was ihn dazu zwingt über Dinge nachzudenken, die bis vor kurzem noch selbstverständlich waren. Vor allem über sich selbst. Ich glaube, dass man in solchen Situationen gerne auf Dinge zurückgreift, die einem schon immer Halt und Zuversicht gegeben haben und das ist bei Jan nun mal die Musik, allen voran die der Achtziger, als er mit seinem froschgrünen Scirocco und dem Kofferraum voller Bassboxen durch die Wetterau bretterte.

 

Was hat Dein Buch, das andere nicht haben?

MG: Es hat 100.745 Worte, ich weiß nicht, welches Buch dieser Welt exakt genau so viele hat. Nein, im Ernst, ich glaube es gibt kein Buch auf diesem Planeten, das jedem gefällt und ich befürchte, auch mir ist dieses Novum nicht gelungen. Aber ich denke schon, dass es vielen Menschen Spaß machen könnte, da es sehr spritzig, wortwitzig und unterhaltsam die großen und kleinen Dramen des alltäglichen Lebens humorvoll in die spannende Geschichte rund um einen mysteriösen Partnerportalbetrüger einbindet. Eine große Stärke des Buches ist zudem, dass es sich selbst nicht so ernst nimmt. Das war mit persönlich sehr wichtig.

 

Ist es eher ein Frauenbuch?

MG: Sie spielen auf das Cover an…

 

Durchaus…

MG: Auch wenn das knallpinke Cover womöglich auf Männer etwas befremdlich wirkt, bin ich davon überzeugt, dass auch sie viel Freude daran haben. Schließlich sind Protagonist und Autor ja auch Männer und die Story dreht sich – neben vielem anderen - auch um eine Männerfreundschaft. Zudem gibt es mindestens zwei Sexszenen, eine längere Passage im Frankfurter Waldstadion sowie eine fulminante Generalabrechnung mit den Schwiegereltern meiner Hauptfigur. Männerherz was willst du mehr? Aber um die Frauen zu beruhigen, es wird auch bei Holister geshopt, im Wellnesstempel sauniert, im Mutter-Kind-Turnen der Hüpf-Roll-Plums-Parkurs aufgebaut, Karaoke unter Alkoholeinfluss gesungen und eine mittelhessische Antwort zu „Shades of Grey“ konzipiert. Ergo, es gibt eine Unmenge von Szenen, wo sich „Frau“ köstlich über männliche Unzulänglichkeiten amüsieren kann. Alles aber stets mit einer großen Portion Augenzwinkern.

 

Klingt ja wirklich vielversprechend dein Buch….

MG: Da möchte ich ungern widersprechen. Ich habe es gerade ein weiteres Mal gelesen und wieder viel Neues entdeckt …

Klappentexte

Roman - Meine Frau, ihr Mann und ich

Es gibt sie wirklich, diese Musterexemplare von Mann: treu, verständnisvoll, verlässlich. Sie machen keinen Bogen um den Haushalt, kümmern sich liebevoll um die Kinder und sind auch noch charmant und witzig. Jan ist so einer. Selbst wenn der Profi-Musiker auf der Bühne steht, wandern seine Gedanken nicht zu den Groupies, sondern zu Frau und Kindern daheim. Und dann passiert es ihm. Erst erwischt er seine Frau mit Bandkollegen und Womanizer Joey, dann setzt sie sich für ein Selbstfindungsjahr auf eine Insel ab. Von heute auf morgen steht Jan als Single und alleinerziehender Vater da. Das bringt Chaos in sein Leben, ihm aber auch den Blick für andere Frauen zurück. Nur, welche von den neuen Bekanntschaften hat Zukunft? //Martin Guths Debütroman führt mitten in den Beziehungsdschungel eines Neu-Singles und überzeugt durch eine prickelnde Mischung aus Spannung und Humor.


Kolumnenreihe - Vatertage

Martin Guth, Kabarettist, Kolumnist und Buchautor, hat es nicht leicht. Das Leben fordert ihn – als Vater, Ehemann und manchmal auch als Mann. In fünfzig aberwitzigen Geschichten verstrickt er sich in Ringkämpfen mit dem gemeinen Bücherwurm oder philosophiert über Chipstüten-Phänomene und Memory-BHs. Er scheitert beim Hüpf-Roll-Plumps-Parcours in der Mutter-Kind-Turnstunde ebenso kläglich wie beim „Abhalten“ seiner Tochter am Straßenrand, wo er einmal mehr vergeblich versucht, seinen inneren Schweinehund auszusetzen. Zum ersten Mal serviert der Wortakrobat seine Humor-Häppchen als Facettenreiches Satirebüffet mit unzähligen Déjà-vu-Momenten rund um die schönste Katastrophe der Welt: die Familie.